Schwarze-Johannisbeer-Mousse ohne Gelatine, Quark macht die fruchtige Creme leicht und löffelfest

Schwarze Johannisbeer-Mousse ohne Gelatine in Portionsgläsern mit frischen Beeren und Minzeblättern

Dessert · No-Bake · Sommer

★★★★★ 4,9 20 Min. + 1 Std. Kühlen 🕐 Vorbereitung: 20 Min. 🍳 Kochen: 0 Min. 📊 Einfach 🔥 210 kcal 🍽 4 Portionen 📅 Juli – August
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Schwarze Johannisbeere trifft Quark: cremig, löffelfest, ohne Gelatine

Diese schwarze Johannisbeer-Mousse ohne Gelatine ist die ehrliche Antwort auf das ewige Gelatine-Einweichen im Sommer. Statt Geliermittel sorgen hier Quark und steif geschlagene Sahne gemeinsam für eine stabile, cremige Konsistenz. Das intensive Cassis-Aroma der schwarzen Johannisbeeren kommt dabei vollkommen unverfälscht zur Geltung. Die Mousse lässt sich in nur 20 Minuten zusammenrühren, braucht dann mindestens eine Stunde Kühlzeit und schmeckt danach so, als hätte man viel länger daran gearbeitet. Frische Beeren aus dem Garten oder TK-Johannisbeeren aus dem Tiefkühler funktionieren gleichermaßen gut. Vanille, ein Spritzer Zitronensaft und ein Hauch Puderzucker machen die Fruchtcreme rund und süffig.

🥗 Nährwerte pro Portion

210 kcalKalorien / Portion
7 gEiweiß
13 gFett
16 gKohlenhydrate

🧰 Küchenausstattung

  • Stabmixer oder Standmixer
  • Feinmaschiges Sieb oder Passiertuch
  • Rührschüssel (groß)
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine
  • Gummispatel zum Unterheben
  • 4 Portionsgläser oder Dessertschalen
  • Frischhaltefolie

🛒 Die Zutaten

Für Personen Geschätzte Kosten: · /Person
  • 300 g schwarze Johannisbeeren (frisch oder TK, aufgetaut)
  • 250 g Magerquark oder Vollmilchquark (gut abgetropft)
  • 200 ml Schlagsahne (mind. 30 % Fett)
  • 60 g Puderzucker (gesiebt)
  • 1 Pck. Vanillezucker (8 g)
  • 1 EL frischer Zitronensaft

👨‍🍳 Zubereitung

Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt

⏱ 10 Min. Die Zeitangaben in den Schritten sind anklickbare Timer – einfach antippen und der Countdown startet.

  1. Johannisbeeren pürieren. Die Beeren (frisch gewaschen oder TK aufgetaut) mit dem Stabmixer fein pürieren. ⏱ 3 Min.
  2. Püree passieren. Das Fruchtpüree durch ein feinmaschiges Sieb streichen, um Kerne und Schalen zu entfernen. Gut mit dem Löffelrücken durchdrücken. ⏱ 5 Min.
  3. Quark vorbereiten. Den Quark in einer großen Schüssel mit Puderzucker, Vanillezucker und Zitronensaft glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind.
  4. Johannisbeerpüree einarbeiten. Das abgekühlte Fruchtpüree unter die Quarkmasse rühren, bis eine gleichmäßige, violette Creme entsteht.
  5. Sahne steif schlagen. Die Schlagsahne in einer sauberen, kalten Schüssel mit dem Handrührgerät steif schlagen, bis sie deutliche Spitzen zieht. Nicht überschlagen. ⏱ 4 Min.
  6. Sahne unterheben. Die Sahne in zwei Portionen behutsam mit dem Gummispatel unter die Quark-Frucht-Masse heben. Rühren vermeiden, damit die Luft erhalten bleibt.
  7. Abfüllen und kühlen. Die Mousse in Portionsgläser füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen, bis sie löffelfest ist. ⏱ 60 Min.
  8. Servieren. Die Mousse mit frischen schwarzen Johannisbeeren und einem Minzeblatt garnieren und direkt aus dem Glas genießen.

Das Rezept auf einen Blick

Eine cremige, dunkelviolette Fruchtmousse aus schwarzen Johannisbeeren und Quark, die ohne Gelatine auskommt und nach einer kurzen Kühlstunde perfekt löffelfest ist. Das intensive Cassis-Aroma macht sie zum idealen No-Bake-Dessert für heiße Sommertage. Einfach vorbereiten, kühlen, servieren – fertig.

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✨ Meine Johannisbeer-Mousse, drei Gelüste, drei Variationen

Das Grundrezept ist ein perfekter Ausgangspunkt. Manchmal möchte man etwas ausprobieren:

Vollmilchquark statt Magerquark: Mit Vollmilchquark (40 % Fett i. Tr.) wird die Mousse noch cremiger und seidiger. Der Geschmack ist runder, die Kalorienbilanz etwas höher – lohnt sich für besondere Anlässe.

Mit Schokoladen-Topping: Ein Teelöffel fein geriebene Zartbitterschokolade (70 %) über die fertige Mousse gestreut passt perfekt zum herben Cassis-Aroma. Schokolade und schwarze Johannisbeere sind ein unterschätztes Paar.

Lavendel-Cassis-Version: Eine Prise getrockneter Lavendel ins Fruchtpüree geben, kurz mitziehen lassen und dann passieren. Das Ergebnis schmeckt nach Südfrankreich – und funktioniert überraschend gut mit dem intensiven Beerenmark.

Mit roten Johannisbeeren mischen: Wer schwarze und rote Johannisbeeren mischt (ca. 2:1), erhält eine weniger herbe, etwas hellere Mousse. Der Geschmack ist milder und eignet sich gut für Kinder.

❄️ Aufbewahrung

Die Mousse hält sich im Kühlschrank, gut mit Frischhaltefolie abgedeckt, maximal 2 Tage. Danach verliert sie Volumen und Frische. Einfrieren ist leider nicht empfehlenswert: Die Sahnestruktur zerstört sich beim Auftauen und die Mousse wird wässrig und flockig. Am besten frisch zubereiten und innerhalb von zwei Tagen genießen.

🍷 Saison und Begleitung

🍷
Ein leicht gekühlter Crémant d’Alsace oder ein fruchtiger Rosé-Sekt passt wunderbar zur herben Süße der Cassis-Mousse. Wer alkoholfrei bleiben möchte, greift zu einem Johannisbeer-Holunderblüten-Schorle. Als Digestif macht sich auch ein kleines Glas Cassis-Likör (Crème de Cassis) gut dazu.

Ideale Saison:

JanFebMärAprMaiJun JulAug SepOktNovDez

💡 Tipps und Tricks für die perfekte Johannisbeer-Mousse

Warum wird eine Mousse ohne Gelatine überhaupt fest?
Quark enthält von Natur aus viel Molkeneiweiß (Casein und Whey-Proteine). Diese Eiweißstrukturen bilden im Kühlschrank ein stabiles Netzwerk, das die Mousse ohne jedes Geliermittel hält. In Kombination mit steif geschlagener Sahne – die beim Schlagen Luft einschließt und eine feste Schaumstruktur bildet – entsteht eine löffelfeste Creme. Entscheidend ist dabei ausreichend Kühlzeit: mindestens 1 Stunde, besser 2 Stunden.
Warum wird meine Johannisbeer-Mousse nicht fest genug?
Die häufigsten Ursachen sind: Sahne nicht steif genug geschlagen (keine stabilen Spitzen), Quark zu wässrig (nicht gut abgetropft), oder zu kurze Kühlzeit. Wässriger TK-Quark oder ein Quark mit weniger als 20 % Eiweißgehalt können ebenfalls die Konsistenz beeinflussen. Lösung: Quark vor der Zubereitung 30 Minuten in einem feinen Sieb abtropfen lassen und die Sahne in einer kalten Schüssel schlagen.
Kann ich TK-Johannisbeeren für die Mousse verwenden?
Ja, TK-Johannisbeeren funktionieren hervorragend und sind außerhalb der Saison (Juli bis August in Deutschland) die beste Alternative. Wichtig: die Beeren vollständig auftauen und gut abtropfen lassen, bevor du sie pürierst. Überschüssiges Wasser macht das Püree dünner und kann die Festigkeit der Mousse beeinträchtigen. Geschmacklich stehen TK-Beeren frischen kaum nach, da sie direkt nach der Ernte schockgefroren werden.
Was ist der Unterschied zwischen Magerquark und Vollmilchquark bei Desserts?
Magerquark (0,2 % Fett) enthält mehr Protein, ist fester und leicht säuerlicher – er gibt der Mousse eine straffere Struktur und etwas weniger Cremigkeit. Vollmilchquark (40 % Fett i. Tr.) ist weicher, reichhaltiger und macht die Mousse samtig-cremig. Für eine besonders leichte Variante nimmst du Magerquark, für eine dekadentere Dessert-Version Vollmilchquark. Beide Varianten werden löffelfest, wenn Sahne und Kühlzeit stimmen.
Welche Aromen passen besonders gut zu schwarzen Johannisbeeren?
Schwarze Johannisbeeren (Cassis) haben ein kräftiges, leicht herbes Aroma, das sich gut mit Vanille, Zitrone, Minze, Lavendel und Holunder ergänzt. Auch die Kombination mit Zartbitterschokolade ist klassisch und sehr befriedigend. Eine dezente Kaffeenote (z. B. ein halber Teelöffel Espressopulver im Püree) kann das Beerenaroma noch intensiver wirken lassen. Anis und Kardamom sind für Experimentierfreudige interessant.
Funktioniert das Rezept auch mit roten Johannisbeeren?
Ja, grundsätzlich schon. Rote Johannisbeeren sind milder und weniger herb als schwarze, das Ergebnis ist eine hellere, süßer-säuerliche Creme. Du brauchst eventuell etwas mehr Puderzucker, da rote Johannisbeeren säurehaltiger sind. Das intensive Cassis-Aroma, das die schwarze Variante so besonders macht, ist dabei nicht vorhanden. Wer beides zur Hand hat, kann auch eine Mischung aus beiden Sorten verwenden – das gibt eine schöne Balance zwischen Intensität und Frische.

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