Tiramisu-Rezept: das klassische Original aus Italien

Klassisches Tiramisu in einer Auflaufform, mit Kakaopulver bestäubt und in Portionen geschnitten, von oben fotografiert auf hellem Holzuntergrund

Dessert · Italienische Küche

★★★★★ 4,5 265 Min. 🥄 Vorbereitung: 25 Min. ❄️ Kühlzeit: 240 Min. 📊 Einfach 🔥 420 kcal 🍽 6–8 Portionen 📅 Ganzjährig
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Cremig, klassisch, einfach: so gelingt das echte Tiramisu

Dieses Tiramisu-Rezept ist das Original aus Italien: Mascarpone-Creme, in starken Espresso getränkte Löffelbiskuits (auf Italienisch: Savoiardi) und eine großzügige Schicht Kakaopulver. Kein Schnickschnack, keine Abkürzungen. Nach über zwölf eigenen Testzubereitungen haben wir die optimale Kühlzeit auf 4 Stunden festgelegt: Die Creme zieht gleichmäßig durch und das Tiramisu lässt sich sauber portionieren. Das Ergebnis ist ein Schichtdessert, das im Mund zergeht und auf jeder Tafel beeindruckt.

🥗 Nährwerte pro Portion

420 kcalKalorien
8 gEiweiß
28 gFett
35 gKohlenhydrate

🧰 Utensilien

  • Handmixer oder Standmixer
  • 2 große Rührschüsseln
  • Auflaufform (ca. 20 × 30 cm)
  • Flacher Teller oder tiefe Schale zum Tränken
  • Sieb oder Kakaostreuer
  • Teigschaber oder großer Löffel
  • Espressomaschine oder Mokakanne

🛒 Die Zutaten

Für Personen Geschätzte Kosten: · /Person
  • 500 g Mascarpone (z. B. Galbani), zimmerwarm
  • 4 Stück frische Eier (Größe M), getrennt
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Löffelbiskuits (Savoiardi)
  • 300 ml starker Espresso oder sehr starker Kaffee, abgekühlt
  • 40 ml Amaretto oder Marsala (optional)
  • 30 g ungesüßtes Kakaopulver zum Bestäuben

👨‍🍳 Zubereitung

Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt

⏱ 10 Min. Die Zeitangaben in den Schritten sind anklickbare Timer – einfach antippen und der Countdown startet direkt.

  1. Espresso zubereiten und abkühlen lassen. Koche 300 ml starken Espresso, gib nach Belieben 40 ml Amaretto oder Marsala dazu und lasse ihn vollständig auf Raumtemperatur abkühlen. Warmer Kaffee macht die Biskuits matschig. ⏱ 20 Min.
  2. Eigelb mit Puderzucker aufschlagen. Trenne die 4 Eier sorgfältig. Schlage die 4 Eigelbe mit dem Handmixer und 80 g Puderzucker auf, bis die Masse hell, cremig und deutlich an Volumen gewonnen hat. Das dauert etwa 3 bis 4 Minuten auf hoher Stufe. ⏱ 4 Min.
  3. Mascarpone unterrühren. Gib die 500 g zimmerwarme Mascarpone zur Eigelbmasse und rühre auf niedriger Stufe, bis eine glatte, homogene Creme entsteht. Nicht zu lange rühren, sonst wird die Creme zu flüssig.
  4. Eiweiß steif schlagen. Schlage die 4 Eiweiße mit einer Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Schüssel zu festem Eischnee. Der Eischnee ist fertig, wenn er beim Umdrehen der Schüssel nicht herausfällt. ⏱ 3 Min.
  5. Eischnee unter die Mascarpone-Creme heben. Hebe den Eischnee in zwei Portionen mit einem Teigschaber vorsichtig unter die Mascarpone-Creme. Kreisende Bewegungen von unten nach oben sorgen dafür, dass die Creme luftig bleibt.
  6. Löffelbiskuits tränken und erste Schicht legen. Tauche jeden Löffelbiskuit kurz (1 bis 2 Sekunden pro Seite) in den abgekühlten Espresso. Lege die getränkten Biskuits nebeneinander als erste Schicht in die Auflaufform (ca. 20 × 30 cm).
  7. Creme und Biskuits abwechselnd schichten. Verteile die Hälfte der Mascarpone-Creme gleichmäßig auf der ersten Biskuit-Schicht. Lege eine zweite Lage getränkter Löffelbiskuits darauf und beende mit der restlichen Creme. Streiche die Oberfläche glatt.
  8. Kühlen. Decke die Auflaufform mit Frischhaltefolie ab und stelle das Tiramisu mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank. ⏱ 240 Min.
  9. Kurz vor dem Servieren bestäuben. Siebe unmittelbar vor dem Servieren gleichmäßig 30 g ungesüßtes Kakaopulver über das Tiramisu. Frisch bestäubt sieht es am schönsten aus und das Kakaopulver klumpt nicht.

Rezept auf einen Blick

Dieses klassische Tiramisu-Rezept kombiniert eine luftige Mascarpone-Creme aus frischen Eiern und Puderzucker mit espressogetränkten Löffelbiskuits zu einem cremigen Schichtdessert. In 25 Minuten vorbereitet und nach mindestens 4 Stunden Kühlzeit perfekt zum Schneiden. Das Kakaopulver kommt immer erst kurz vor dem Servieren drauf.

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✨ Mein Tiramisu, drei Stimmungen, drei Variationen

Ohne Eier: Ersetze Eigelb und Eischnee durch 200 ml steif geschlagene Sahne. Die Creme wird etwas kompakter, aber ebenfalls cremig. Ideal, wenn du das Rohei-Risiko ganz vermeiden möchtest.

Mit Sahne statt Mascarpone: Mische 250 g Mascarpone mit 200 ml steif geschlagener Sahne. Das Ergebnis ist leichter und weniger reichhaltig, mit einem frischeren Geschmack.

Alkoholfreie Version für Kinder: Lasse Amaretto und Marsala einfach weg. Der Espresso allein gibt genug Tiefe. Wer es milder mag, nimmt statt Espresso einen starken Filterkaffee. So genießt die ganze Familie das klassische Tiramisu ohne Bedenken.

❄️ Aufbewahrung

Abgedeckt mit Frischhaltefolie hält sich Tiramisu im Kühlschrank 2 bis 3 Tage. Je länger es zieht, desto intensiver werden Kaffeegeschmack und Cremigkeit. Einfrieren ist grundsätzlich möglich: Das Tiramisu dafür in Portionen aufteilen, luftdicht verpacken und bis zu einem Monat einfrieren. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen. Das Kakaopulver immer erst nach dem Auftauen frisch aufstreuen.

🍷 Saison & Genussmoment

Klassisch passt zum Tiramisu ein kleiner Espresso oder ein Ristretto. Wer etwas Süßeres bevorzugt, wählt einen Moscato d’Asti oder einen leichten Amaretto on the rocks. Für Nichtalkoholiker ist ein guter Cappuccino die perfekte Begleitung.

Ideale Saison:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

💡 Tipps und Tricks für ein perfektes Tiramisu

Wie lautet das echte Original-Rezept für Tiramisu?
Das anerkannte Originalrezept stammt aus der Trevigiana-Region in Venetien und wird von der Accademia del Tiramisu dokumentiert. Es besteht aus Eigelb, Zucker, Mascarpone, Eiweiß, Savoiardi (Löffelbiskuits) und Espresso. Kein Sahne, kein Gelatine, kein Mehl. Alkohol wie Marsala ist klassisch, aber optional.
Wie lange muss Tiramisu mindestens kühlen?
Mindestens 2 Stunden sind nötig, damit die Creme anzieht. Für ein perfektes Ergebnis empfehlen wir nach 12 Testzubereitungen eine Kühlzeit von 4 Stunden, besser noch über Nacht. Dann lässt es sich sauber in Portionen schneiden und die Aromen haben sich vollständig entfaltet.
Ist Tiramisu mit Roheiern unbedenklich?
Das Risiko durch Roheier lässt sich deutlich reduzieren: Verwende sehr frische Eier (Mindesthaltbarkeitsdatum weit in der Zukunft, Güteklasse A), halte die Kühlkette konsequent ein und verzehre das Tiramisu innerhalb von 2 Tagen. Schwangere, Kleinkinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem sollten auf die eifreie Variante (mit Sahne) ausweichen.
Espresso oder Filterkaffee – was passt besser?
Starker Espresso ist die erste Wahl, weil er die intensivste Kaffeenote liefert, ohne die Biskuits zu stark zu wässern. Filterkaffee geht ebenfalls, sollte aber sehr stark gebrüht sein. In beiden Fällen gilt: Kaffee vollständig abkühlen lassen, bevor die Biskuits eingetaucht werden.
Kann man Tiramisu ohne Eier machen?
Ja. Ersetze das Eigelb und den Eischnee durch 200 ml steif geschlagene Sahne, die du unter die Mascarpone hebst. Die Konsistenz ist etwas fester und weniger locker, aber das Tiramisu bleibt cremig und vollmundig. Diese Variante ist auch für Kinder gut geeignet.
Wann kommt das Kakaopulver drauf?
Immer erst kurz vor dem Servieren. Kakaopulver, das Stunden im Kühlschrank auf der Creme liegt, zieht Feuchtigkeit auf und wird klebrig und dunkel. Frisch aufgestäubt sieht das Tiramisu hingegen gepflegt aus und hat einen angenehm bitteren Kontrast zur Süße der Creme.

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