Blechkuchen · Sommerrezept · Ohne Mixer
Der Sommerkuchen, den du immer wieder backen wirst
Zitronen-Buttermilch-Schnitten vom Blech sind das Rezept, das bei uns jeden Sommer auf dem Tisch landet. Die Kombination aus frischer Zitronenschale, Zitronensaft und Buttermilch ergibt einen Teig, der unglaublich saftig wird – ganz ohne Mixer, ohne großen Aufwand und ohne lange Wartezeit. Ein Schneebesen, eine Rührschüssel und ein Backblech reichen vollkommen. In unter 30 Minuten Backzeit hast du ca. 20 Schnitten mit glänzendem Zitronenzuckerguss auf dem Tisch: perfekt für Familienkaffee, Gartenpartys und spontane Sommernachmittage.
🥗 Nährwerte (pro Schnitte)
🧰 Küchen-Equipment
- Backblech (30 × 40 cm) oder Fettpfanne
- Backpapier
- Große Rührschüssel
- Schneebesen
- Zweite kleinere Schüssel (für den Zuckerguss)
- Holzlöffel oder Teigspatel
- Feine Reibe oder Zestenreißer (für die Zitronenschale)
- Zitronenpresse
- Messer und Brett zum Portionieren
🛒 Zutaten
- 300 g Weizenmehl Type 405
- 200 g Zucker
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 3 Eier (Größe M)
- 250 ml Buttermilch
- 120 ml neutrales Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
- 2 Bio-Zitronen (Schale und Saft)
- 3 EL Zitronensaft (frisch gepresst, ca. 60 ml)
- 1 EL Butter (zum Einfetten des Blechs – alternativ Backpapier)
- Für den Zuckerguss:
- 200 g Puderzucker (gesiebt)
- 3 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
👨🍳 Zubereitung
Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt
⏱ 10 Min. Zeitangaben in den Schritten sind klickbare Timer – einfach antippen und der Countdown startet.
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Ofen vorheizen. Heize deinen Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege das Backblech (30 × 40 cm) mit Backpapier aus oder fette es mit etwas Butter ein.
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Zitrone vorbereiten. Reibe die Schale beider Bio-Zitronen fein ab – das ist der wichtigste Aromalieferant. Presse anschließend den Saft aus und stelle beides beiseite.
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Trockene Zutaten vermischen. Gib Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles kurz mit dem Schneebesen, damit das Backpulver gleichmäßig verteilt ist.
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Feuchte Zutaten verrühren. Schlage in einer zweiten Schüssel die 3 Eier auf. Füge Buttermilch (250 ml), Öl (120 ml), Zitronensaft und Zitronenabrieb hinzu. Alles mit dem Schneebesen kurz glatt rühren – keine elektrischen Geräte nötig.
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Teig zusammenführen. Gieße die feuchten Zutaten in die Schüssel mit den trockenen Zutaten. Rühre mit dem Schneebesen oder einem Teigspatel, bis ein glatter, leicht flüssiger Teig entsteht. Nicht zu lange rühren – sobald keine Mehlklumpen mehr sichtbar sind, ist der Teig fertig.
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Teig auf das Blech geben. Gieße den Teig auf das vorbereitete Backblech und verteile ihn gleichmäßig mit einem Spatel bis in die Ecken. Der Teig ist dünn – das ist gewollt, so werden die Schnitten schön saftig und nicht zu mächtig.
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Backen. Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe den Kuchen ⏱ 20 Min. bei 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft). Mache die Stäbchenprobe: Stich mit einem Holzstäbchen in die Mitte – kommt es sauber heraus, ist der Kuchen fertig. Der Kuchen sollte goldgelb, aber noch weich wirken.
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Kuchen abkühlen lassen. Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse den Kuchen ⏱ 15 Min. auf dem Blech abkühlen. Der Zuckerguss darf erst auf einen abgekühlten Kuchen – sonst verläuft er und wird zu dünn.
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Zitronenzuckerguss anrühren. Siebe 200 g Puderzucker in eine kleine Schüssel. Gib 3 EL frisch gepressten Zitronensaft dazu und rühre mit einem Löffel zu einem glatten, dickflüssigen Guss. Soll er dünner sein, füge tropfenweise mehr Saft hinzu.
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Glasur auftragen und schneiden. Verteile den Zuckerguss gleichmäßig auf dem abgekühlten Kuchen. Lasse ihn ⏱ 10 Min. fest werden, bevor du den Kuchen mit einem scharfen Messer in ca. 20 gleichmäßige Schnitten schneidest. Fertig!
Rezept auf einen Blick
Trockene Zutaten vermischen, feuchte Zutaten separat verrühren, beides zusammenführen und 20 Minuten backen – das ist alles. Dank der Buttermilch bleibt der Kuchen auch am nächsten Tag noch saftig, und der frische Zitronenzuckerguss sorgt für das gewisse Etwas. Ein Rezept, das wirklich jeder hinbekommt.
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✨ Meine Zitronenschnitten – drei Varianten, drei Stimmungen
Das Grundrezept ist schon ein Genuss, aber manchmal möchte man etwas ausprobieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, die ich über mehrere Sommer hinweg getestet habe:
Mit Beeren belegt: Verteile vor dem Backen frische Heidelbeeren oder Himbeeren auf dem Teig. Die Beeren sinken leicht ein, karamellisieren beim Backen und geben eine fruchtige Note, die wunderbar zur Zitrone passt. Den Zuckerguss einfach weglassen oder durch einen leichten Frischkäse-Topping ersetzen (150 g Frischkäse, 2 EL Puderzucker, 1 TL Zitronensaft – kurz verrühren und auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen).
Glutenfreie Version: Ersetze das Weizenmehl 1:1 durch eine Mischung aus Reismehl und Maismehl (je 150 g). Der Teig wird etwas kompakter, bleibt aber saftig. Wichtig: Das Backpulver auf 2,5 TL erhöhen, da Reismehl etwas schwerer ist.
Mit Zitrone und Lavendel: Gib 1 TL getrocknete Lavendelblüten (Lebensmittelqualität) in den Teig. Das ergibt ein feines, sommerliches Aroma – besonders schön für Gartenfeste. Den Zuckerguss dann einfach mit etwas Lavendelzucker bestreuen.
❄️ Aufbewahrung
Die Schnitten halten sich in einer geschlossenen Frischhaltebox bei Zimmertemperatur 2 bis 3 Tage. Im Kühlschrank bleiben sie bis zu 5 Tage frisch – dort am besten in einer luftdichten Dose aufbewahren, damit sie nicht austrocknen. Zum Einfrieren: Schnitten einzeln in Frischhaltefolie wickeln und in einem Gefrierbeutel bis zu 2 Monate einfrieren. Vor dem Servieren bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Den Zuckerguss am besten erst nach dem Auftauen frisch auftragen, damit er seinen Glanz behält.
🍷 Saison und Begleitung
Ideale Saison:



