Blechkuchen · Sommerrezept
Warum dieser Käsekuchen ohne Boden so gut gelingt
Dieser Rote-Johannisbeer-Käsekuchen vom Blech ohne Boden ist mein absolutes Sommerrezept, wenn die roten Johannisbeeren Hochsaison haben und ich schnell etwas Fruchtiges auf den Tisch bringen möchte. Kein Mürbeteig, kein Kneterei: Die cremige Quarkmasse kommt direkt aufs gefettete Blech, die frisch abgezupften Beeren obendrauf – fertig. Was diesen Blechkuchen besonders macht, ist das präzise süß-saure Gleichgewicht. Rote Johannisbeeren bringen eine lebhafte Säure mit, die die süße Quarkmasse wunderbar ausbalanciert. Wer die Beeren sehr sauer findet, gibt einfach 20 g mehr Zucker in die Masse – das ist das ganze Geheimnis. Dazu kommt die lockere, fluffige Textur des Magerquarks: leichter als ein klassischer Käsekuchen mit Frischkäse, aber genauso cremig.
🥗 Nährwerte pro Stück
🧰 Ausrüstung
- Backblech ca. 30 × 40 cm
- Backpapier oder Butter zum Einfetten
- Große Rührschüssel
- Handmixer oder Standmixer
- Teigschaber
- Sieb zum Abspülen der Beeren
- Messer und Schneidebrett
🛒 Zutaten
- 1000 g Magerquark
- 200 g Zucker
- 4 Eier (Größe M)
- 200 g Schmand
- 50 g Speisestärke
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 500 g rote Johannisbeeren (frisch oder TK)
- Butter oder Öl zum Einfetten des Blechs
👨🍳 Zubereitung
Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt
⏱ 10 Min. Die Zeitangaben in den Schritten sind anklickbare Timer – einfach antippen und der Countdown startet.
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Ofen vorheizen. Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen. Das Backblech (ca. 30 × 40 cm) mit Butter einfetten oder mit Backpapier auslegen.
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Johannisbeeren vorbereiten. Die frischen roten Johannisbeeren unter kaltem Wasser abspülen und mit einer Gabel von den Rispen abzupfen. TK-Beeren nicht auftauen – direkt gefroren verwenden, damit sie beim Backen nicht zu viel Saft abgeben.
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Quarkmasse anrühren. Magerquark, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz in einer großen Schüssel mit dem Handmixer cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Schmand und Speisestärke hinzufügen und alles zu einer glatten Masse verrühren. ⏱ 5 Min.
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Masse auf das Blech geben. Die Quarkmasse gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und mit dem Teigschaber glatt streichen.
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Johannisbeeren verteilen. Die abgezupften roten Johannisbeeren gleichmäßig auf der Quarkmasse verteilen und leicht andrücken. Wer die Beeren sehr sauer findet, streut vorab noch 20 g extra Zucker darüber.
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Backen. Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und den Käsekuchen backen, bis die Masse gestockt und die Oberfläche leicht goldgelb ist. Die Stäbchenprobe zeigt: Kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen. ⏱ 40 Min.
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Abkühlen lassen. Den Käsekuchen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür abkühlen lassen – das verhindert Risse. Danach mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, bevor er in Stücke geschnitten wird. ⏱ 30 Min.
Das Rezept auf einen Blick
Eine cremige Quarkmasse aus Magerquark, Eiern, Schmand und Speisestärke wird ohne Boden direkt aufs Blech gestrichen. Rote Johannisbeeren geben den fruchtigen, leicht säuerlichen Kontrast. Bei 160 °C Ober-/Unterhitze backt der Kuchen in 40 Minuten durch und kühlt anschließend langsam ab, damit er schön cremig bleibt.
📌 Rezept merken
✨ Mein Johannisbeer-Käsekuchen: drei Variationen für jeden Geschmack
Mit Streuseln: Für eine knusprige Note einfach einen schnellen Streuselteig aus 100 g Mehl, 60 g Butter und 50 g Zucker zubereiten und vor dem Backen über die Beeren krümeln. Die Backzeit verlängert sich um ca. 5 Minuten.
Mit Vanillepuddingschicht: Einen Päckchen Vanillepuddingpulver in der Quarkmasse auflösen (statt der Speisestärke). Das gibt einen intensiv vanilligen Geschmack und macht die Masse noch fester – ideal zum Schneiden in saubere Stücke.
Mit anderen Beeren: Schwarze Johannisbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren funktionieren genauso gut. Bei sehr süßen Beeren wie Heidelbeeren kannst du 30 g Zucker weniger in der Masse verwenden, damit das süß-saure Gleichgewicht erhalten bleibt.
❄️ Aufbewahrung
Den erkalteten Käsekuchen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich dort bis zu 3 Tage frisch und wird durch die Kühlzeit sogar noch cremiger. Zum Einfrieren die einzelnen Stücke auf einem Tablett vorfrieren, dann in Gefrierbeutel umfüllen. Im Gefrierschrank sind sie bis zu 2 Monate haltbar. Zum Auftauen die Stücke einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
🍷 Saison & Empfehlungen
Ideale Saison:



